“Was willst du, dass ich tue?”

In den vergangenen Tagen habe ich – mitunter gemeinsam mit einem befreundeten Priester – geistliche Texte vertieft. Wir tauschten uns auch darüber aus, was denn der eine oder andere Satz denn für unser persönliches Dasein bedeuten könnte. Daraus entstanden Gedanken, die ich hier und in den kommenden Tagen ungeordnet einfach weitergeben möchte.

Die Frage stellt sich mir täglich. Und wohl jedem. Gerade, wenn ich daran glaube, dass ER die Liebe ist (s. gestern), stellt sich die Suche nach dem Willen Gottes als logische Konsequenz dar. In allem: ER – und daher auch das Bemühen meinerseits, “hinter” alles zu blicken bzw. aus dem, was mir begegnet – an Freude und Leid, an Hoffnungen und Sorgen – heraus zu destillieren, was denn ER mir mit dieser Begegnung, mit diesem Ereignis, mit diesem Anruf, mit diesem Brief, mit diesem Termin, mit diesem Dekret, … sagen möchte.

Auch für mich ist es demnach ein “tägliches” Abenteuer, das Leben – und daher auch “meine Berufung”. Und diese/s wird mir auch zur Gewissenserforschung.  Zugleich aber ist es wirklich schön, sich immer und je neu auf IHN einzustellen – ich hoffe, es gelingt mir, einigermaßen.