Menschsein

Oft wird einem Priester nachgesagt, dass er eigentlich nur in seinem Amt aufgehe … So, als ob er kein Mensch wäre mit Bedürfnissen, mit Freuden und Leiden. Gott sei Dank wird mir durch das Leben als Priester in der Fokolar-Bewegung deutlich, dass ich – so wie ich eben bin – Priester bin. Und daher kann und darf das Menschsein, das Christsein mit anderen nie und nimmer zu kurz kommen …

Ach ja: so lassen sich auch die einen oder anderen Herausforderungen, die sich im Leben stellen leicht(er) leben …

Und: das Miteinander-Wohnen – derzeit lebe ich im Bischöflichen Seminar in der “Priester-WG” mit 4 Kollegen mit vielfältigen Aufgaben in der Diözese (Caritas-Seelsorge, Landeskrankenhaus, Dissertant, Spiritual, …) und aus anderen Quellen schöpfend und gestalte den Alltag mit weiteren 4 jungen Herren, die in der “Initiative Berufungspastoral” im Augustinum wohnen – ist darüberhinaus eine Möglichkeit, nicht “allein” zu sein. Zölibatär zu leben bedeutet ja nicht Alleinsein.

Gemeinsam unterwegs