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Mondiales Miteinandergehen

Wenn wir uns wirklich aufeinander einlassen miteinander voranzugehen, also den Weg der Kirche als “Synode” verstehen, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, dass es auf diesem so manche Irritation gibt. Papst Franziskus hat es in seiner Schlussansprache bei der außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynoge entsprechend deutlich benannt, Christian Hennecke geht in seinem blog  “Synodenversuchungen” nach.

Demütig die sich offenbarende Wahrheit erwarten

Einiges hat sich ereignet in den 14 Tagen der außerordentlichen Generalversammlung der Bischossynode: in ihr und außerhalb der Synodenaula. Die Schlussbotschaft ist verlautbart worden, das Dokument, das wohl Grundlage für weitere Gespräche und Vertiefungen om kommenden Jahr sein wird,  wenn die ordentliche Generalversammlung zusammentritt, wird in den kommenden Tagen erwartet – zur Stunde wird noch darüber beraten. Christian Hennecke spricht in seinem Blog vieles am von dem, wie hierbei Kirche sich “neu” aufstellt.

Anteil haben am Dienst Christi

“Wir können nicht glaubwürdig von der dem Mann vorbehaltenen Priesterweihe  sprechen,  ohne  zugleich  deutlich  zu  machen,  dass  es  eine  gerechte  Teilhabe von Frauen und Männern an allen Aufgaben, auch den Leitungsaufgaben in der Kirche gibt. Alle haben Anteil am priesterlichen, königlichen und prophetischen Dienst Christi.” So schreibt Bischof Stefan Oster gegen Ende seines Vortrags über das Verhältnis von “gemeinsamem Priestertum aller Gläubigen” und dem “Priestertum des Dienstes” wie es uns das Zweite Vatikanische Konzil in der Kirchenkostitution “Lumen gentium” nahegebracht hat.

Er hat darauf in seinem fb-blog verwiesen. Der ganze Wortlaut seiner Gedankengänge, die er für mich “ganz interessant” angeht, ist hier zu finden. Stoff zum Nach-Denken … auch für die seelsorgliche Praxis.

Ideal und Wirklichkeit

Der “Zwischenbericht” der ao. Vollversammlung der Bischofssynode wurde heute veröffentlicht und wird von der kathpress oder auch Radio Vatikan besprochen. Interessant. Und auch hier ein Kommentar. … Nur offiziellen Text auf deutsch finde ich derzeit nirgendwo … Die Welt spricht halt nicht so viel deutsch – auch eine (wichtige!) Erkenntnis.

Ach ja: und dann wurde der Termin der ordentlichen Synode im kommenden Jahr heute von Papst Franziskus bekannt gegeben: 4. – 25. Oktober 2015.

Priester am Rand

Dialog hat was mit “dazwischen” zu tun, kein Wunder: das ist ja auch schon im Begriff enthalten. Und dieses “Dazwischen” kann mitunter herausfordernd sein. Priester als Männer des Dialogs leben in diesem Dazwischen: ausgespannt. Und daher gehen sie auch bis an die “existentiellen Ränder”. Sie können dies ehrlich und interesselos tun, weil alle Ränder schon von IHM angenommen wurden, der am Kreuz geschrien und Gottverlassenheit erlebt hat. Und genau das brauchen Menschen heute – oft und oft werden sie nur “gebraucht” – als “Mittel zum Zweck”. Diese Gefahr macht freilich auch vor der Kirche und all ihrem Tun nicht Halt. “Wo habe also ich mich hinauszulehnen?”
Diese Gedanken sind mir und den Kollegen in der Unterkunft in Loppiano gekommen, als wir den letzten “Kompass” für “networking” erhielten.