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Autorität lässt zu

In seinem blog hat P. Bernd Hagenkord SJ vor kurzem – zum 2. Jahrestag der Wahl von Jorge Bergoglio zu Papst Franziskus – versucht dem nachzuspüren, was unseren Papst innerlich “antreibt”, was ihn diese und nicht andere Schritte setzen lässt. Zusammengefasst – und von einem Jesuitentheologen unterstützt – meint er, dass Franziskus “Autorität” als etwas versteht, das “zulässt” … Die interessanten Gedankengänge können hier nachgelesen werden …

“Neue Priester braucht das Land”

Das was Papst Franziskus in Neapel Priestern, Ordensleuten und Seminaristen mit auf den Weg gegeben hat, ist die meines Erachtens eigentliche Not wendende Perspektive für das Amt in der Kirche. Im blog von Radio Vatikan ist die Arbeits-Übersetzung rasch verfügbar gemacht worden … Hier können diese wichtigen Worte nachgelesen werden.
Erst gestern habe ich – und des Papstes Gedanken haben mich unwillkürlich daran erinnert – mit Kollegen einen kurzen Gedankengang von Bischof Klaus Hemmerle geteilt (in: Hemmerle, Klaus: Gottes Zeit – unsere Zeit. Gedanken für jeden Tag, München-Zürich-Wien: Neue Stadt 1994, 97). Schon 1969 (!) meinte er in einem Vortrag, lange vor seiner Bestellung zum Bischof von Aachen: “Persönlich habe ich erfahren, dass ich nicht in erster Linie Priester bin und dannnachher auch noch das Evangelium zu leben habe. Neun, die Sache ist genau umgekehrt: Ich bin Christ, bin zum Evangelium berufen, und nur weil ich es ganz und radikal leben will, nur weil ich als Berufung Gott selbst habe, nur deshalb kann ich ein Zeuge für diese Wahrheit, kann ich Priester sein und das Evangelium verkünden. So darf ich nicht das Priestertum erwählen, sondern Gott allein, der die Liebe ist. Deshalb muss ich auch mit einem Ja, mit einem Danke auf das Kreuz zugehen, wie es jeden Tag auf mich zukommt.”

bewegt sein

In einer Ansprache an die Teilnehmer des 3. Weltkongresses der kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften am 22.11.2014 hat Papst Franziskus die Bedeutung der “Bewegung” unterstrichen und die Gefahr in Erinnerung gerufen, sich der Sendung in die Kirche und Welt nicht mehr bewusst zu sein. Nun ist diese Ansprache auf deutsch offiziell verfügbar; hier ist sie zu lesen.